Chelsea zieht über Arsenal her nach CL-Niederlage
Nach dem verlorenen Champions-League-Finale ist Chelsea nicht gerade zimperlich. Die Blues finden amüsiert Wege, um sich über Arsenal lustig zu machen.
Nach dem verlorenen Champions-League-Finale sind die Gemüter erfahrungsgemäß aufgeladen. Die ohnehin schon angespannte Rivalität zwischen Chelsea und Arsenal hat sich erneut verschärft. Chelsea, nicht gerade bekannt für ihre zurückhaltende Art, nutzt die Gelegenheit, um die Gunners gehörig zu verspotten. Hier sind einige der besten Reaktionen, die nicht nur über das Spiel, sondern auch über die Gefühlslage der Arsenal-Anhänger einen amüsanten Blick werfen.
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Die „Wir sind die wahren Londoner“-Kampagne
Nach dem Finale ließen die Blues keinen Zweifel daran, dass sie sich als die einzig wahren Londoner aufspielen. Ein Bild kursierte in den sozialen Medien, das den berühmten London-Tower zwischen dem Stamford Bridge und dem Emirates Stadium zeigt, begleitet von dem Text: "Eine echte Fußballtradition."
Abseits aller sportlichen Analyse ist dieser kleine Seitenhieb ein klassisches Beispiel für das überhebliche Selbstbewusstsein, das Chelsea oft an den Tag legt. Wie könnte man nur auf die Idee kommen, dass zwei Teams aus einer Stadt nicht auch gleichzeitig eine große Fußballkultur pflegen können? Man fragt sich, ob die Chelsea-Anhänger auch beim nächsten Derby ein ähnliches Bild aufhängen werden.
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„Ein weiteres Jahr, ein weiteres Versagen“
Ein beliebter Slogan der Chelsea-Fans, der sowohl spöttisch als auch wahr klingt, schwirrte sofort nach dem Finale durch die digitalen Kanäle. „Ein weiteres Jahr, ein weiteres Versagen“, wurde über die sozialen Medien geteilt.
Es ist nicht gerade originell, doch die Schlichtheit der Botschaft hat seine eigene Komik. Arsenal hat in den letzten Jahren einiges durchgemacht, und Chelsea scheint die Gelegenheit zu nutzen, um den alten Rivalen für seine Misserfolge zur Rechenschaft zu ziehen. Ein bisschen wie ein Schulhofstreit, in dem der eine immer wieder auf das veraltete Zeug des anderen hinweist.
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Meme-Wettbewerb
Kein modernes Ereignis wäre komplett ohne die begleitenden Memes. Chelsea-Fans hatten ein regelrechtes Fest ihrer Kreativität, indem sie Memes kreierten, die das Finale mit Arsenals eigenen gescheiterten Ambitionen verknüpfen. Ein Bild von einem leicht erschöpften Alexandre Lacazette wurde mit einem Text versehen, der den berühmten „Mount Everest“ als Symbol für die unerreichbaren Ziele Arsenal darstellt.
Die Scherze über die Höhen des Fußballs und die tiefen Täler der Arsenal-Geschichte könnten nicht treffender sein. Ein bisschen wie die Vorstellung, einen Kaffee im obersten Stockwerk eines Hochhauses zu genießen, während man im erdgeschossigen Café dümpelt.
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Die Rückblende auf den letzten Titel
Chelsea-Fans haben nicht nur die Gegner verspottet, sondern auch historische Anspielungen genutzt. In einem besonders kreativen Beitrag wurde ein Bild des Chelsea-Cup-Sieges von 2012 mit der Frage verbunden: "Wann war das letzte Mal, dass ihr einen Titel gewonnen habt, Arsenal?"
Diese Art von Nostalgie mag für Chelsea eine lohnende Strategie sein, doch sie zeigt auch, wie tief verankert die Rivalität ist. Während die Blues ihre Erfolge feiern, fühlen sich die Gunners in der Vergangenheit verfangen. Die Ironie ist hierbei, dass Chelsea selbst in den letzten Jahren nicht immer konstant war.
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„Lass uns über Transfers reden“
Nach dem Finale war die Diskussion über zukünftige Transfers in vollem Gange. Chelsea-Fans benutze die Gelegenheit, um zu betonen, dass Arsenal nicht mit ihnen mithalten kann. Ein Tweet, der vorschlug, dass Chelsea ihre neuen Spieler vor dem Saisonstart „auf der Emirates“ vorstellen sollte, war ein Hit.
Die Vorstellung, dass Arsenal aufgrund ihrer Finanzpolitik keine konkurrenzfähigen Spieler verpflichten kann, schlägt in dieser aufregenden Zeit ein weiteres Kapitel in der Rivalität auf. Stellen wir uns vor, die Fans würden ihre Transfers live im Stadion feiern – das wäre eine Vorstellung für sich.
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„Die Trainer-Überlegenheit“
Die Chelsea-Fans versäumten es nicht, die Trainerfrage zu thematisieren. Nach dem Finale wurde schnell darauf hingewiesen, dass ihr Trainer über die Jahre hinweg viel mehr Erfolg hatte als die Trainer von Arsenal. Ein Screenshot eines Interviews, in dem ein Arsenal-Trainer die Ziele der nächsten Saison bespricht, wurde humorvoll mit dem Kommentar versehen: "Ziele für eine Saison, die ihr nicht erreicht."
Die Überlegenheit in der Trainerfrage ist ein sich wiederholendes Thema, das nur allzu oft im Londoner Derby aufkommt. Die Ironie besteht darin, dass der Fußball oft unerbittlich ist – und die Erfolgsgeschichte eines Trainers sich binnen weniger Monate ändern kann. Aber das ist ein anderes Kapitel.
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„Das Rebranding von Arsenal“
Ein besonders beißender Kommentar, der sich wie ein Lauffeuer verbreitete, war die Vorstellung, dass Arsenal sich „rebranding“ sollte, um cool und jugendlich zu wirken. Ein Vorschlag, der von Chelsea-Fans als neueste Taktik zur Tarnung ihrer Misserfolge interpretiert wurde.
Die Vorstellung, dass ein Logo oder ein Slogan die Performance eines Vereins verbessern könnte, ist nicht nur amüsant, sondern zeugt auch von der verzweifelten Lage, in der sich Arsenal befindet. Vielleicht sollte man sie stattdessen für ihre spielerische Entwicklung loben, aber wo bliebe da der Spaß?