S4F Klima Hackathon

An einem Wochenende werden wir mit interessierten freiwilligen an drängenden Fragen der Nachhaltigkeit arbeiten. Jede*r kann vorweg seine Projektidee oder Fragestellung einreichen und Partner werben. Die Projektgruppen werden bei ihrer Arbeit von Expert*innen aus dem Fachbereich unterstützt.

Hintergrund

Am Wochenende vom 20. bis 22. März 2020 fand der wohl weltweit größte virtuelle Hackathon unter dem Namen #WirvsVirus statt. Er stand unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung, die im Vorfeld einen Förderfond eingerichtet hatte, um daraus entstehende Projekte gezielt fördern zu können. Ein klassischer Hackathon hat zum Ziel, innerhalb der Dauer des Events kollaborativ Softwareprodukte von Grund auf neu zu entwickeln, um Lösungsansätze für ein gegebenes Problem zu erarbeiten. Viele der IT-Projekte, welche Lösungsansätze für die Herausforderungen der Covid-19 Krise erarbeiten, werden aktuell in den Medien diskutiert.

Der Klimawandel wird die Menschheit in Zukunft vor weit größere Herausforderungen als die aktuelle Corona-Krise. Deshalb möchten wir, die Scientists4Future-Community, dieses Tool ‚Hackathon‘ gerne zur Lösungsfindung aktueller Klimaherausforderungen nutzen. Das Interesse an einem solchen Hackathon ist groß, wie der #WirvsVirus Live-Stream gezeigt hat (die Idee eines #WirvsKlimakatastrophe Hackathon wurde mehrfach im Chatverlauf eingebracht). Nach dem Vorbild des #WirvsVirus Hackathon werden zunächst Herausforderungen (Challenges) gesammelt. Diese können von allen Interessierten eingereicht werden. Beispiele könnten sein:

  • Wie kann Individualverkehr mit PKWs zugunsten von Fahrrädern und ÖNV reduziert werden?
  • Wie kann die Umweltverträglichkeit von Produktgruppen (z.B. Alufolie) in Zukunft von Privatpersonen hinterfragt werden?
  • Wie kann die Wissenschaftskommunikation alternativen Wahrheiten im Internet bzw. in den sozialen Netzwerke begegnen?
  • Wie kann eine realitätsnahe Erfassung der Treibhausgasbilanz für Privatpersonen funktionieren?

Die gesammelten Herausforderungen werden allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt, sodass jede*r den eigenen Interessen und Fähigkeiten entsprechend an der Lösungsfindung einer der Herausforderungen teilnehmen kann. Dieser Prozess wird von Moderator*innen begleitet, Aufgaben werden verteilt und die aktuellen Arbeitsstände präsentiert. Bis zu einem im Vorfeld festgelegten Zeitpunkt müssen die Lösungsansätze erarbeitet, die Ergebnisse in ein einheitliches Format gebracht und mit Projektbeschreibungen eingereicht werden.

Wir arbeiten in einer Arbeitsgruppe aktuell daran einen #WirvsKlimakatastrophe Hackathon auf Deutschland-weiter Ebene zu durchzuführen. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit unser aller Expertise hilfreich einzusetzen und medienwirksam für unsere Ideale einzustehen. Diese deutschlandweite Initiative wird von der RG Heidelberg koordiniert. Um mitzumachen oder bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte hier.